Arche Noah

-Menschen helfen Tieren

Rhein-Neckar e.V.-

Herzlich willkommen auf unserer Homepage.

 

Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten einen Einblick in unsere Arbeit in der Katzenauffangstation "Arche Noah" geben.

 

Wenn Sie Interesse an unseren Fellnasen oder auch weitere Informationen über unser Arbeit benötigen, dann können Sie uns gerne kontaktieren.

Unsere Auffangstation ist derzeit für Besucher geschlossen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie sie in den Medien bestimmt schon verfolgen konnten, ist die Ausbreitung COVID-19 Virus in der letzten Zeit drastisch gestiegen. 

 

Wir sind uns unserer Verantwortung, auch unserer Mitarbeiter gegenüber genaustens bewusst und schliessen deshalb vorsorglich unsere Auffangstation für Besucher.

 

In dringenden Notfällen können Sie uns natürlich

per Mail: info@arche-noah-ketsch.de

und telefonisch:

Frau Gruss-Uhrig: 06202-3236

Frau Anya Telzerow: 0176-64477586

erreichen.

 

Ebenso sollten Sie wissen, dass weder Katzen, noch Hunde den COVID-19 Virus übertragen oder an ihm erkanken können. 

Bleiben Sie alle gesund und wir hoffen Sie nach dieser Zeit wieder in unserer Auffangstation begrüssen zu dürfen.

 

Ihr Arche Noah Team

Mannheim/Schwetzingen. Dem Entrümplungskommando stockt der Atem: verdreckte Wände, Fett und Spinnweben an den Türen, schreiende Katzen, Müll, Kot und bestialischer Gestank überall. "Seit Jahren werden die Zustände in der Wohnung des Ehepaares L. bemängelt, doch weder der frühere Eigentümer Vonovia noch das Mannheimer Veterinäramt oder die städtische Ordnungsbehörde haben etwas dagegen unternommen", klagt Hausmeister Michael Würz. Jetzt wurde die heruntergekommene Zwei-Zimmer-Behausung zwangsgeräumt. Unter dem fußhohen Abfall spielte sich ein wahres Katzendrama ab. Neun verstörte Tiere versteckten sich in dem Abfallhaufen. Ein Tier sprang beim Eindringen der Reinigungsmannschaft in Panik vom Balkon in den Tod. Die Verursacher der Tragödie hatten ihre nicht genehmigte "Zucht" zurückgelassen und waren mit drei Katzen vom Stadtteil Rheinau in ein Quartier in Oftersheim gezogen.

 

Die "Messis", die auch nach Aussagen von Hausbewohnern illegal Katzen vermehrten und die Babys vor der Haustüre oder vor Supermärkten verkauften, hatten offenbar völlig den Überblick und die Kontrolle über ihr Leben verloren. Die eklatanten Verstöße waren ans Tageslicht gekommen, weil der Nachbar den Tierschutz informiert hatte, der wiederum beim Veterinäramt auf einen Ortstermin drängte. Dieser fand dann zwar statt, aber laut Kontrollbehörde "konnten die angenommenen Missstände nur zum Teil vorgefunden werden, so dass für eine sofortige Fortnahme der Tiere keine Grundlage bestand". Um den erteilten Auflagen nachzukommen, wird eine Frist von vier Wochen eingeräumt. Danach werde "selbstverständlich" nachkontrolliert. Sollte es dann noch Beanstandungen geben, behalte sich das Veterinäramt weitere verwaltungsrechtliche Maßnahmen vor, schrieb die Behörde im August. Der Nachbar erinnert sich anders an das Geschehen: "Das Veterinäramt kam tatsächlich einmal mit zwei Leuten. Obwohl die Familie L. hörbar zuhause war, aber nicht öffnete, zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab."

 

Diese Aussage korrigiert die Stadt Mannheim auf Anfrage schriftlich: "Bei der zunächst beabsichtigten Vor-Ort-Kontrolle konnte vor Ort niemand angetroffen werden, so dass die tatsächliche Kontrolle dann erst am Folgetag stattfinden konnte. Diese wurde von der zuständigen Veterinärin und einer Sachbearbeiterin der Tierschutzbehörde durchgeführt. Zum Kontrollzeitpunkt gab es jedoch keinerlei Umstände, die eine sofortige Beschlagnahmung der festgestellten fünf Katzen hätten rechtfertigen können: Katzenfutter und Wasser war für die Tiere bereitgestellt. Die Anzahl der vorgefundenen Tiere ergab auch keine Hinweise auf eine vorliegende Zucht. Die Situation wurde im Rahmen einer Nachkontrolle am 18. September erneut vor Ort in Augenschein genommen. Auch bei dieser ergaben sich keine Grundlagen für eine Beschlagnahmung der angetroffenen Katzen." Tierschützerin Anya Telzerow von der Schwetzinger Organisation "Arche Noah" kann es nicht fassen: "Die müssen blind, taub und ohne Geruchssinn durch die Wohnung gelaufen sein. Innerhalb der vier Wochen bis zur Räumung können solche Dreckberge mit knöchelhohem Katzenkot und zentimeterdicken Fetträndern nicht entstanden sein".

 

Konfrontiert mit den unterschiedlichen Bewertungen, schreibt die Stadt auf erneute Anfrage: "Zum Zeitpunkt der Vorort-Kontrolle des Veterinärdienstes war keine ausreichende Grundlage für eine Beschlagnahmung der angetroffenen Katzen gegeben. Eine auch nur vorübergehende Herausnahme der Tiere hätte vorausgesetzt, dass erhebliche tierschutzrechtliche Mängel und eine Vernachlässigung der Tiere oder schwerwiegende Verhaltensstörungen nach dem Gutachten eines Amtsveterinärs vorliegen." Das sei nicht der Fall gewesen. Und so nahm die Geschichte ihren tragischen Lauf. Der neue Besitzer der ehemaligen Vonovia-Wohnung hatte keine Scheu vor juristischen Auseinandersetzungen. Er kündigte nach vergeblichen Abmahnungen dem Ehepaar L. fristlos.

 

Mit wenigen Habseligkeiten und drei Jungtieren zogen die beiden "Züchter" im Oktober nach Oftersheim ins Einzugsgebiet des Veterinäramtes des Rhein-Neckar-Kreises. Die verstörten Fellnasen kommen vorübergehend bei der "Arche Noah" unter. Ihr Schicksal und wer für die Kosten der Rettung und ärztlichen Versorgung aufkommen muss, bleibt offen. Jetzt, da man in Mannheim nicht mehr zuständig ist, gibt es allerdings gute Tipps für das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises: Die nun (!) bekannt gewordenen Umstände seien "die Grundlage für behördliche Maßnahmen gegen die Tierhalter, wie die Anregung eines Verfahrens zur künftigen Haltungsuntersagung".

 

 

weitere Links:

 

https://www.rnz.de/nachrichten/mannheim_artikel,-mannheim-ehepaar-hinterliess-neun-verwahrloste-katzen-in-einer-verdreckten-wohnung-_arid,477606.html

 

https://www.hna.de/welt/mannheim-katzen-messie-hoelle-gefangen-tierschutz-schrecklicher-fund-rettung-zr-13198114.html?fbclid=IwAR07QK6ed32zo-4kMO7Pudc_KnCzha4e5YdDcZ6Zbw9eyaKwPinvfKD4-Dk

 

https://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/nachrichten-rhein-neckar/bei-zwangsraumung-in-messi-wohnung-9-katzen-gefunden_20632477

 

Rhein/ Neckar Fernsehen:

 

https://www.rnf.de/mediathek/video/rnf-life-vom-donnerstag-den-14-november-2019/?fbclid=IwAR3dfQJLuHGiGsUWSYD3_5Zig3XV5fsWkJqHJ435c8IX9uGLuWSi_ZkXnHc

Die Arche Noah bekommt Zuwachs

 

In diesem Fall sind aber nicht nur süsse Fellnasen gemeint, sondern die Tierschützer des Vereines "Helfer ohne Grenzen", welcher sich derzeit aus Altersgründen in der Auflösung befindet. Als Projekt Sarajevo können die Mitglieder des Tierschutzbereiches ihre tolle Arbeit weiter führen.

 

Wie heissen alle Helfer und Mitglieder herzlichst Willkommen.

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Geschäftsstelle:

Ursula Gruß-Uhrig

Dianaweg 2

68723 Schwetzingen

 

 

Kontakt:

 

Ursula Gruss-Uhrig

(von 10:00-17:00)

06202 3236

 

Anya Telzerow

(von 17:00-22:00, ganztägig per Whatsapp)

0176 64477586

 

 

E-Mail

info@arche-noah-ketsch.de

 

Paypal:

https://paypal.me/archenoahketsch?locale.x=de_DEinfo@arche-noah-ketsch.de

letzte Bearbeitung: 18.03.2020