Unsere Philosophie

Warum tust du dir das an?

 

Die Frage wird mir so oft gestellt und ich verstehe die Frage meist falsch und frage nach: „Was tue ich mir an?“

 

Ja; der Stress, der Dreck, der Gestank, die Trauer, das Leid....

 

Achso :-D das macht mir nichts aus; ich mache das ja für die Katzen.

 

Das ist immer die offizielle Version, aber die Arbeit im Tierschutz verändert einen.

Das Leid, der Missbrauch, die Leiden, die Dummheit, die Gleichgültigkeit, die Ungerechtigkeit.

Im Stundentakt wird mein Vertrauen auf die Probe gestellt, mein Herz beschädigt und mein Seelenfrieden erschüttert.

Im Wochentakt zweifle ich an mir selbst und an meiner Stärke.

Bezweifle, dass es auf dieser Welt noch Menschlichkeit gibt.

Im Monatstakt breche ich zusammen und muss von meinen Liebsten wieder aufgebaut werden, damit ich wieder weiter machen kann.

 

Ich lerne den Richtige zu vertrauen, mich auf die Richtigen zu verlassen.

Ich lerne viel über mich selbst; vor allem wo meine Grenzen liegen.

Aber ich werde auch stärker und lerne härter zu arbeiten, härter zu kämpfen, leiser zu weinen.

 

Ich werde lernen, es immer wieder zu versuchen, zu hoffen und zu beten, zu verlieren, aber auch zu gewinnen.

 

Aber vor allem werde ich lernen, Dinge anzunehmen, zu merken, wann es genug ist, wann ich aufgeben und loslassen muss.

 

Ich lerne, wer ich wirklich bin. Wofür ich stehe, warum genau ich den Unterschied mache.

 

Aber ja, ich werde mich hinterfragen, ich werde vergessen warum ich mich durch den Dreck, den Gestank, die Trauer, das Leid kämpfe.

 

Ich werde an all dem zweifeln. Ich werde den Wert meiner Arbeit nicht sehen.

 

Aber wisst ihr was, ich habe eine gute Nachricht, wenn ich all das vergessen habe, setze ich mich in die Mitte des Katzenzimmers und weine und dann, wenn die Tränen weniger werden und meine Augen, zwar nur verschwommen, aber langsam wieder die Umgebung wahr nehmen, dann werde ich nicht alleine sein. Ich sehe Katzen, die ich gerettet habe. Die mich anschnurren, die mich mit all meinen Macken bedingungslos lieben.

 

Ich muss nur hinsehen: der glückliche Ausdruck, die Liebe, die ich fühlen kann, die Freude in ihren Augen.

 

Ich kann sehen und fühlen, dass ich etwas verändert habe und all die Zweifel verfliegen, jede Frage beantwortet, jede Sorge wird geringer.

 

Ja es tut weh, aber es ist jede Träne wert.

(S. Sauer)

Wir helfen notleidenden Tieren

 

Seit unserer Gründung konnten wir unzählige Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel vermitteln. Ausgesetzte, entlaufene, verletzte oder einfach nicht mehr erwünschte Tiere werden bis zu ihrer Vermittlung privat bei Mitgliedern oder Freunden unseres Vereins untergebracht und versorgt. Viele Hunde und Katzen konnten so vor dem Tierheim bewahrt werden und haben eine neue Familie gefunden, bei der sie sich wohlfühlen. Hasen, Meerschweinchen und Vögel haben neue Freunde gefunden und fühlen sich besonders bei Kindern wohl.

 

Öffentlichkeitsarbeit besteht darin, Mitglieder zu werben, Spenden zu sammeln, Tiere zu vermitteln und einfach Aufmerksamkeit zu erregen. Wir nehmen an Straßenfesten, Verbraucherausstellungen, Umweltmessen, Flohmärkten und Weihnachtsmärkten in der ganzen Umgebung teil. Wir führen Infostände durch, verteilen Info-Material und suchen immer wieder neue Pflegeplätze für unsere Tiere. Die Resonanz auf unsere Öffentlichkeitsarbeit ist gut und besonders unseren Mitgliedern macht diese Art Tierschutzarbeit viel Spass.

 

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, mit unserem Verein, unseren Leistungen in der Vergangenheit und den Vorhaben für die Zukunft interessierte Tierfreunde -insbesondere auch Jugendliche- anzusprechen, zu sensibilisieren und auf Missstände aufmerksam zu machen. Tierschutz beginnt vor der Haustür. Beim Kinderferienprogramm und in den Schulen informieren wir die Kinder über Tiere und Tierschutz. Hier ist festzustellen, dass bereits Grundschulkinder mit sehr offenen Augen durch die Natur gehen und viele Fragen haben, die wir ihnen gerne und so gut wie möglich beantworten.

 

Die Arbeit mit Tieren und mit dem Thema Tier erfordert aber auch viel Idealismus und Engagement von unseren aktiven Mitgliedern und Helfern. Die Erfolge der vergangenen Zeit, glückliche Hundeaugen und zufriedenes Katzenschnurren machen unsere Arbeit so wertvoll und erfüllen uns mit Stolz und Zufriedenheit. Falls Sie sich für unsere Arbeit begeistern können und Sie Interesse haben, melden Sie sich. Wir würden uns freuen.

 

Vereinsgründung: April 1996 in Ketsch

Mitgliederzahl: 285 Personen

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Tierschutzverein Arche Noah Menschen helfen Tieren-Rhein- Neckar e.V.

Tierschutzverein

Arche Noah

Menschen helfen Tieren-Rhein- Neckar e.V.

 

Geschäftsstelle:

Ursula Gruß-Uhrig

Dianaweg 2

68723 Schwetzingen

 

 

Kontakt:

 

Ursula Gruss-Uhrig

(von 10:00-17:00)

06202 3236

 

Britta Stegmüller 

(von 9:00-17:00, außer Freitag)

0177 7150512

 

Anya Telzerow

(von 17:00-22:00, ganztägig per Whatsapp)

0176 64477586

 

 

E-Mail

info@arche-noah-ketsch.de

letzte Bearbeitung: 21.08.2019